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Von der Masse geküsst: Ideen per Crowdsourcing

Crowdsourcing ist hip. Zuerst mal weil’s geht. Ohne Web 2.0 bräuchte man über die smoothe Verteilung von Miniaufträgen in die Wolke der Bereitstehenden gar nicht zu reden. Zum zweiten ist Crowdsourcing aber auch philosophisch spannend – denn wie wir aus “Wisdom of the Crowds” gelernt haben, gibt es eine ganze Menge Fälle, in der 100 Leute von der Straße zusammen weit besser Bescheid wissen als ein ausgewiesener Experte.

Und so kommen wir zur Werbung.

Vom Billig-Briefkopf auf Crowdspring bis zu Doritos Superbowl TV-Spots gibt es inzwischen kein Werbemittel mehr, das nicht durch “Mengenkreation” ziemlich erfolgreich ausgedacht worden ist. In der Regel auch nicht weniger lustig als von uns Profis.

Was die aufmerksamen Köpfe der digitalen Revolution in den letzten 5 Monaten dazu gesagt haben, gibt’s jetzt in einer etwas drögen, aber dafür umso reichaltigeren Slideshare-Präsentation. Natürlich bringen sich die Erfinder hier mediengerecht in Stellung, aber jenseits des Instant Brandings nimmt man doch viel mit: wo sich Crowdsourcing effizient einsetzen läßt, und warum eventuell dabei kein Cannes Gold rauskommt, und wieso das vielleicht bald egal sit. Kurz: Ein netter Happen für alle, die darüber nachdenken, was wir uns in Zukunft noch mühsam und teuer selber ausdenken, und was wir einfach für wenig Geld die Vielen machen lassen.

Das Wichtigste steht praktischerweise schon im Vorwort (S.5). John Winsor, Chef der Crowdsourcing-Agentur Victors & Spoils, fast sehr viel in ganz wenigen Worten zusammen: “Marketing that’s built in a world of scarcity will be challenged to work in a world of abundanceThere is a new model of marketing emergin. … In this new model, guidance and inspiration go much further than command and control.”

Über zwei Dinge werde ich wohl noch länger nachdenken. 1. Gibt es vielleicht neben der Knappheit der Medienflächen (Tschüss!) eine andere Knappheit, die Messagekontrolle wieder interessant machen könnte? 2. Weiß Winsor schon, was er mit “much further” meint?

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